Die Nominierungen für den Bayerischen Printmedienpreis 2012 stehen fest

28. September 2012

Die Nominierungen für den Bayerischen Printmedienpreis 2012 stehen fest
Feierliche Verleihung der Nike am 25. Oktober 2012 in München

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München, 28. September 2012 – Die Nominierungen für den Bayerischen Printmedienpreis 2012 stehen fest. Ende August traf sich in München die Jury des Bayerischen Printmedienpreises 2012 und benannte aus den diesjährigen Einreichungen die nominierten Projekte. Dabei galt es, in drei Kategorien die besten Einreichungen zu küren.

 

In der Kategorie „Herausragende unternehmerische Leistungen“ nominierte die neunköpfige Fachjury drei Projekte. Im Wettbewerb um den mit 5.000 Euro dotierten Preis ist die im September 2011 von Condé Nast auf den Markt gebrachte Zeitschrift WIRED, die Technologiethemen aus einer eher gesellschaftlichen Perspektive beleuchtet. Ebenfalls im Rennen ist in dieser Kategorie der Frankenpost Verlag mit dem Projekt „Leben in meiner Heimat“, ein Projekt, bei dem die Frankenpost in den direkten Dialog mit den Menschen aus ihrem Verbreitungsgebiet tritt und je Ortschaft eine Umfrage zur Lebensqualität durchführt. Die Redaktion greift diese Umfrageergebnisse in der lokalen Berichterstattung auf und bittet die Bürger zur anschließenden Diskussion. Das dritte nominierte Unternehmen ist die PPVMEDIEN GmbH mit der Produktfamilie guitar. In den letzten drei Jahren nutzte die PPVMEDIEN GmbH den Erfolg des seit 1996 bestehenden Gitarrenmagazins guitar, um unter diesem Markennamen zahlreiche Produkte unterschiedlichster Art – von weiteren Zeitschriften über CDs, DVDs und Kalender bis zu den umfassenden Online-Aktivitäten – erfolgreich auf dem Markt zu etablieren.

 

Für die diesjährige Auszeichnung in der Kategorie „Herausragende technische Leistungen“ wurden ebenfalls drei Projekte nominiert. Mit der „Allgäuer Kalendertrilogie“ reichte die Eberl Print GmbH nicht nur ein erfolgreiches Dialogmarketinginstrument des Unternehmens ein, sondern bewies durch High-End Druck und den Einsatz unterschiedlichster Veredelungstechniken die Premium-Print-Kompetenz. Das Buch „The Current State of Snowboarding“ der J. Gotteswinter GmbH zeigt traditionelle Verarbeitung in Verbindung mit Modernem. Ein Werk, welches mit seinen Finessen bei der Auswahl von den verschiedenen Papieren in Farbe, Grammatur und Beschaffenheit, Prägungen, Ausklappern und geschlossenen Seiten die Jury überzeugte. DieKösel GmbH & Co. KG wurde von der Jury für die Entwicklung Kösel Farbschnitt nominiert, der es erstmals ermöglicht, die Schnittkanten von Büchern mit vierfarbig gedruckten Motiven zu veredeln. Kösel entwickelte hierfür eine auch für große Auflagen geeignete Produktionsmaschine.

 

Für den mit 10.000 Euro dotierten Preis für „Herausragende Leistungen junger Unternehmen“ nominierte die Jury in diesem Jahr drei junge Magazine: Loox, MUH und das Philosophie Magazin. LOOX, dessen erste Ausgabe im April 2012 erschien, versteht sich als frischer Angreifer im Segment der Fitness- und Lifestylemagazine. Wesentliches Merkmal ist ein besonders hoher Anteil an Eigenproduktionen, den das Magazin mit rund 30 Mitarbeitern leistet. MUH – Bayerische Aspekte – erstmals erschienen im März 2011 – positioniert sich als Zeitschrift für alle, die sich für Bayern interessieren. Ein General-Interest-Magazin für den Freistaat, das sich mit bayerischen Themen im weitesten Sinn beschäftigt: Kultur, Musik, Sprache, Menschen, Natur, Geschichte, Gesellschaft, Gaudi und Politik, bayerisches Wesen und Unwesen. Das dritte nominierte Magazin, das seit November 2011 zweimonatlich erscheinende Philosophie Magazin, wird von einem jungen Team in Berlin realisiert und konnte sich in kürzester Zeit mit einer verkauften Auflage von durchschnittlich 25.000 Exemplaren als erfolgreichste philosophische Zeitschrift im deutschsprachigen Raum etablieren.

 

Am Donnerstag, 25. Oktober 2012 werden die Preisträger des Bayerischen Printmedienpreises 2012 im Hubert Burda Saal im Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern in feierlichem Rahmen ausgezeichnet (Teilnahme nur auf Einladung).

 

Neun Experten der Branche saßen in der Fachjury des Preises, um die eingereichten Bewerbungen eingehend zu prüfen und zu bewerten. Die Juroren des Bayerischen Printmedienpreises 2012 waren Prof. Dr. Klaus Altmeppen, Oskar Amann, Hans-Joachim Artopé, Ulrich Brenner, Prof. Dr. Hans-Bernd Brosius, Prof. Dr. Jo Groebel, Volker Nickel und Hansjörg Staehle. Den Juryvorsitz hat der Politologe Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Oberreuter, der an der Universität Passau lehrt und Direktor des Instituts für Journalistenausbildung in Passau ist.

 

Mit dem Bayerischen Printmedienpreis werden im Zweijahresrhythmus innovative Konzepte, Ideen und Techniken der Printmedienbranche vom Freistaat Bayern in Kooperation mit den Branchenverbänden Verband Bayerischer Zeitungsverleger e.V. (VBZV), Verband Druck und Medien Bayern e.V. (vdmb) und Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. (VZB) ausgezeichnet. Seit der umfassenden Neugestaltung im Jahr 2008 wird der Preis in drei verschiedenen Kategorien vergeben: Mit jeweils 5.000 Euro sind die Kategorien „Herausragende unternehmerische Leistungen“ und „Herausragende technische Leistungen“ dotiert. Dem Branchennachwuchs ist der mit 10.000 Euro dotierte „Bayerische Printmedienpreis für herausragende Leistungen junger Unternehmen“ gewidmet. Der Bayerische Ministerpräsident vergibt zudem einen undotierten Ehrenpreis.

 

Neben dem Bayerischen Filmpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Internationalen Buchpreis ist der Printmedienpreis der vierte Staatspreis für die Medienbranche. Wie beim Film- und Fernsehpreis ist eine Figur aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg die Trophäe: eine Darstellung der griechischen Siegesgöttin Nike, die einen Lorbeerkranz in der Hand hält.

 

Presseinformation | 28.September 2012